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Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse

Eine peruanische Schönheit

Mit ihren leuchtenden, rot-orangen Blüten und ihrem üppigen Wuchs ist die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) eine Freude für jeden Gärtner. Außerdem verleiht sie schattigen Ecken des Gartens, zum Beispiel unter Bäumen Farbtupfer, wo andere Blüher nicht gedeihen würden. Bis in den Winter hinein blüht sie verschwenderisch und ist dabei recht anspruchslos - so lange die Blattläuse sie nicht entdecken, für die sie recht anfällig ist.

Etwa 60 Arten, die in Peru und Chile heimisch sind, und eine Vielzahl von Varietäten der bei uns bekannten Gartenblume bilden die kleine Familie der Kapuzinerkressegewächse. Lange wurde sie in Europa ausschließlich als Zierpflanze kultiviert.

Medizinische Bedeutung

Kapuzinerkresse hat eine breite antibakterielle Wirkung. Aufgrund ihres hohen Vitamin C Gehalts in frischen Blättern und Blüten sagt man der Kapuzinerkresse eine allgemein abwehrsteigernde Wirkung nach.

Nachdem sie der Holländer Naturforscher Bewerding 1684 nach Europa gebracht hatte wurde sie in Klostergärten angebaut und als Heilmittel gegen die Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut eingesetzt.

Der in Köln tätige Professor Dr. Winter entdeckte 1958, dass Extrakte der Pflanze eine vorzügliche Wirkung bei Infektionen der Harn- und Luftwege zeigten. Als wirksame Substanz isolierte man das Benzylsenföl. Tropaeolum majus ist heute Bestandteil wertvoller Phytopharmaka.

Namensbedeutung

Sowohl der deutsche als auch der lateinische Name der Kapuzinerkresse beziehen sich auf ihr Aussehen und Wesen:

Der Blütensporn erinnert an die Kopfbedeckung der Kapuzinermönche (die ihre Bezeichnung wiederum ihrer Kapuze zu verdanken haben).

Die Bezeichnung "Kresse" bezieht sich auf das lateinische "crescere" = wachsen: Kresse wächst sehr schnell.

Der lateinische Artname wiederum leitet sich von lateinisch "tropaeum" ab, was soviel bedeutet wie mit Waffen behängter Baum, Siegeszeichen, ("Trophäe").Die runden Blätter erinnern an Schilde und die Blüten an Helme.

Monets Lieblingsblume

Der französische Impressionist Claude Monet liebte die Kapuzinerkresse. Die rankende Sorte gehörte zu den Lieblingsblumen des Malers und Gärtners und durfte die "Grande Allee" seines legendären Gartens in Giverny jeden Sommer mit ihrem bunten Überschwang stürmen.

Kapuzinerkresse als Erste-Hilfe-Ausrüstung

Die Indianer Perus trugen bei ihren Streifzügen immer Blätter der Kapuzinerkresse bei sich, um infizierte Wunden damit unterwegs schnell behandeln zu können.

Bunter Salat

Sowohl Blüten als auch Blätter der Kapuzinerkresse sind eine hübsche, leckere und gesunde Salatwürze. Sie schmecken leicht pfeffrig und sehr aromatisch.

 

 

 

 


Lotus-Effekt

Kapuzinerkresseblätter haben eine ähnliche Oberflächenstruktur wie Lotusblätter. Schmutz haftet nicht, sondern wird vom nächsten Tau oder Regen einfach abgespült.

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