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Weißdorn

Weissdorn

Herzallerliebst

Der Weißdorn gehört wie die Heckenrose, der Apfelbaum  und der Brombeerstrauch zur Familie der Rosengewächse (Rosacae). 

Als Heilpflanze wurde der Weißdorn erst um 1900 entdeckt. Seit 1990 ist seine Wirkung  wissenschaftlich bewiesen und weitgehend erforscht. Er hilft älteren Menschen mit Altersherz und stressgeplagten Menschen bei nachlassender Leistungsfähigkeit, Druck und Beklemmungsgefühlen in der Herzgegend. Auch bei leichten Herzrhythmusstörungen kann Weißdorn eingesetzt werden.

Medizinisch wirksame Inhaltsstoffe des Weißdorns sind Pyocyanidine und Flavonoide. Diese erweitern die Herzkranzgefäße und bewirken so eine gesteigerte Durchblutung des Herzmuskels. Außerdem sorgen sie für eine leichte Erhöhung der Herzleistung, indem sie die Schlagkraft und den peripheren Widerstand verringern. Des Weiteren wirken die Inhaltsstoffe des Weißdorns regulierend auf Bluthochdruck.

Der Weißdorn in der Mythologie

Als ältestes Zeugnis der besonderen geistigen Kraft, die dem Weißdorn zugeschrieben wurde, gilt ein hethitisches Gebet von 1500 vor Christus.

In Glastonbury in England wächst ein uralter Weißdornbaum, der der Legende nach der Wanderstab des Joseph von Arimathia ist, der dort wurzelte. Joseph von Arimathia brachte den Abendmahlskelch vom Heiligen Land nach England. König Artus, der den Kelch als Heiligen Gral hütete, ließ sich jedes Jahr einen blühenden Zweig von diesem Weißdorn bringen.

Bis zum heutigen Tag erhält das britische Königshaus zu Weihnachten einen Blütenzweig von diesem Baum. Dieser Zweig schmückt traditionell die Weihnachtstafel der Königin.

Steckbrief

Lateinischer Name: Crataegus laevigata

Volksnamen: Hadorn (niederdeutsch), Mandorn, Hohnedorn (Eifel), Hador (Lothringen), Hügela (Schwäbische Alb), Haanapel, Hohnäppelchen (fränkisch), Hagäpfeli (Baden), Hankleschen = eigentlich Hahnhoden (Thüringen). Wifke, Wipke, Jeepkes, Hagewiepkes (Ostfriesland), Wibelken, Wubbelken, Bibelken (Untere Weser), Haweike, Haweiweke; Haweife, Hawiweke (Göttingen).

Namensherkunft: Der Gattungsname „Crataegus“ findet sich schon bei Dioskurides und soll vermutlich mit dem griechischen krataios = fest, stark, unter Hinweis auf das Holz der Pflanze, in Verbindung stehen. Der gleiche Stamm wurde aber auch für eine krautartige Pflanze im Sinne der Krafterzeugung gebraucht. 0xyacantha = spitzstachelig. Der Name Weißdorn weist auf die weißen Blüten hin.

Vorkommen: Verbreitet in Europa bis nach Mittelskandinavien und Südfinnland, in Amerika kultiviert.

Weißdorn - Schlafdorn

Als „Schlafdorn“ ist der Weißdorn in Island bekannt. Odin benutze einen Dorn des Baumes, um Brunhilde in einen magischen Schlaf zu versetzen. In der Bretagne legte Viviane einen Bann auf Merlin, der ihn zum Schlaf unter einem Weißdorn zwang, bis zu seinem Wiedererwachen in einem neuen Zeitalter. Vermutlich war es auch der Weißdorn, als Rosengewächs, der im Märchen von Dornröschen die Prinzessin in einen hundertjährigen Schlaf versetzte.

Der Volksname: Hagedorn

”Hagedorn“ wird der Weißdorn im Volksmund genannt. Das Wort stammt vom althochdeutschen „Hag“ ab, was so viel wie „Einfriedung“ bedeutet.

Früher nutzte man den Weißdorn als lebendige Hecke, die durch ihre festen Dornen einen undurchdringlichen Schutz bildete. Die Abwehr galt nicht nur wilden Tieren sondern auch Geistern und Dämonen, insbesondere der altnordischen Hexe, die „Hagazissa“ oder „Hagazussa“ genannt wurde. Das Wort bedeutet soviel wie „die auf dem Zaun sitzende“. Das „Hageweib“ war also ganz nah bei den Menschen und gleichzeitig Teil der Wildnis.

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