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Zimt

Heilpflanzen

Was ist Zimt?

Als Zimt bezeichnet man die getrockneten, eingerollten, inneren Rindenanteile des Zimtbaumes (Pflanzengattung: Cinamomum aus der Familie der Lorbeergewächse). Am gebräuchlichsten ist heute der Ceylonzimt, der als echter Zimt oder Kaneel bezeichnet wird und die Kassia (Chinazimt), aus China.

Zimt - das duftende Weihnachtswunder

Wer denkt bei dem Wort Zimt nicht sofort an Zimtsterne, Glühwein, Bratäpfel und andere Weihnachtsleckereien? Aber Zimt kann noch viel mehr! Es ist eine uralte Würz- und Heilpflanze.

In China wird Zimt seit mindestens 4400 Jahren verwendet, einige Quellen sprechen gar von 6000 Jahren. Die Ägypter kannten und verwendeten den Zimt schon 1600 vor Christus als Gewürz und Heilmittel — und sie balsamierten ihre Mumien damit ein. In Europa kennen wir den Zimt noch nicht so lange. Erst Anfang des 16. Jahrhunderts wurde Ceylon Zimt von den Portugiesen zu uns gebracht. Ab etwa 1770 wurde er durch die Holländer kultiviert.

Kostbarer Weihnachtsduft

Die Aromen, die wir heute für typisch weihnachtlich halten, wurden im Mittelalter bewusst für das hohe christliche Fest gewählt. Die Köche in den Küchen des Adels und der reichen Klöster entwickelten besondere Rezepte, um dem Weihnachtsschmaus einen unvergleichliche Geschmack zu verleihen.

In der damaligen Zeit waren exotische Gewürze ein unerhörter Luxus, denn sie mussten auf jahrelangen, entbehrungsreichen und gefährlichen Schiffsfahrten nach Europa gebracht werden. Diese Kostbarkeiten wurden nur an hohen Festtagen genossen.

Die Lebkuchen wurden ursprünglich in den Klöstern als Heil- und Arzneimittel hergestellt. Mönche und Nonnen verkauften schon um 800 Heilbrote aus Honigteig in klösterlichen Apotheken. Die Menschen schätzten die kräftigende, stimmungsaufhellende Wirkung.

Symbolträchtige Gaumenfreuden

Die besonderen Gaben zu Weihnachten enthielten immer auch eine christliche Symbolik: So stellt der Stollen in seinem schneeweißen Puderzuckerkleid Christus als Wickelkind dar.

Lebkuchen wurden gerne in Tierform gebacken und verziert. Die Tiere waren ebenfalls Christussymbole.

In vielen Weihnachtsgebäcken stecken Nüsse und Mandeln zum Zeichen für Tod und Auferstehung (Schale und Kern). Wenn die Schale zerbricht (=der Körper stirbt) kommt der Kern (=das Wesentliche, die Seele) zum Vorschein.

Gesunder Zimt

Zimt gilt als Heilmittel bei Magen-Darm-Erkrankungen und Magengeschwüren. Er vermindert die Bildung von Magensäure, erhöht die Schleimproduktion, regt die Durchblutung der Magenschleimhaut an und wirkt antibakteriell. Daher ist er in allen Magenbittern enthalten. Auch bei allgemeinenr Schwäche und Appetitlosigkeit soll er helfen. Zimt gilt außerdem seit Alters her als Aphrodisiakum.

Da Zimt auch Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat, wird er in letzter Zeit auch immer wieder als Hilfe für Diabetiker diskutiert.

Bei Genuss von Zimtprodukten ist wegen zum Teil hoher Cumaringehalte (nicht bei Ceylonzimt) eine gewisse Mäßigung ratsam.

Weihnachten zum Trinken: Schwedischer Glögg

In Schweden sind die Winter lang, kalt und dunkel. Deswegen machen es sich die Schweden um die Weihnachtszeit zu Hause gemütlich und trinken alkoholische Getränke mit lustigen Namen. Ein beliebtes schwedisches Rezept ist der Glögg. Laden Sie sich ein paar Freunde ein und probieren Sie ihn aus!

1 Stück Ingwer schälen und grob zerteilen. Dann  zusammen mit 4 EL Zucker, 5 eingeritzten Kardamomkapseln, 2 Nelken, 1 Stange Zimt, der Schale einer halben unbehandelten Zitrone, 1 EL Zitronensaft, 1 Flasche Rotwein, 100ml Cognac, 100g Rosinen in einem Topf erwärmen, aber nicht kochen. Auf der ausgeschalteten Herdplatte 1 Stunde lang ziehen lassen. Vor dem Servieren den Glögg nochmal erwärmen. In jedes Glas ein paar Mandelstifte geben und mit Glögg begießen.

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